Die Teilnehmer für die anstehenden Termine 2019

25.08.2019 /// Jazz am Weintor


15.09.2019 /// „Meisterwerke in der Südpfalz“

Werke u. a. von Bach, Tartini, Buxtehude, Baldasare und Schumann


Trompete: Matthias Höfs   |  Orgel: Christian Schmitt

 

Wann: 15.09.2019, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

Wo: Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben
Eintritt: Eintrittspreise werden noch bekannt gegeben

 

Informationen zu dieser Veranstaltung:

 

Matthias Höfs:

Mit sechs Jahren erklärt Matthias Höfs die Trompete zu „seinem Instrument, weil sie so schön glänzt“. Seine Ausbildung erhält er bei Prof. Peter Kallensee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Prof. Konradin Groth an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Gerade 18 jährig wird er Solotrompeter des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Die faszinierende Welt der Oper genießt er 16 Jahre lang.

Höfs wird zur gleichen Zeit Mitglied des Ensembles GERMAN BRASS, mit dem er weltweit erfolgreich ist. Seit dem ersten Konzert des Ensembles 1985 schreibt er sich und seinen Kollegen Arrangements „auf den Leib“, die innovativ, nachhaltig und genreübergreifend die Brasswelt inspirieren.

Mit musikalischem Pioniergeist erweitert Matthias Höfs kontinuierlich den Horizont seines Instruments – sei es durch die enge Zusammenarbeit mit Komponisten, die sich durch seine unvergleichliche Virtuosität und Experimentierfreude inspirieren lassen, sei es als „Botschafter der Trompete“ in seiner Heimat Schleswig-Holstein oder durch die langjährige Kooperation mit den Instrumentenbauern Max und Heinrich Thein. Die Leidenschaft für sein Instrument vermittelt Matthias Höfs auch seinen Studenten, die er seit 2000 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater mit großem Engagement unterrichtet.

Neben seiner ausgedehnten Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker hat Höfs bislang zahlreiche Solo-CDs produziert. Mit GERMAN BRASS gibt es darüber hinaus mehr als 20 CD Aufnahmen.

Im Oktober 2016 wurde GERMAN BRASS der Deutsche ECHO Klassik verliehen – eine der höchsten Auszeichnungen für nationale und internationale Musiker.

Mehr unter: www.matthiashoefs.de

 

Christian Schmitt:

ECHO-Preisträger Christian Schmitt ist einer der virtuosesten und charismatischsten Konzertorganisten seiner Generation und als Solist sowie als Begleiter international gefragt. Der 1976 geborene Musiker konzertiert weltweit mit führenden Rundfunkorchestern und weiteren renommierten Klangkörpern. Dabei arbeitet er mit Künstlern wie Juliane Banse, Sibylla Rubens, Martin Grubinger, Wen-Sinn Yang, Sir Simon Rattle, Cornelius Meister, Manfred Honeck, Reinhard Goebel, Sir Roger Norrington oder Marek Janowski zusammen.

Seine Diskographie umfasst über 35 solistische CD-Aufnahmen, darunter das Album „Prayer“ mit Magdalena Kožená (Deutsche Grammophon), sowie Mitschnitte für sämtliche Rundfunkanstalten der ARD. Für das Label cpo arbeitet er an Gesamteinspielungen von Koechlin, Widor, Gubaidulina und Pachelbel.

Christian Schmitt studierte Kirchenmusik und Konzertreife an der Musikhochschule Saarbrücken sowie Orgel bei James David Christie (Boston) und Daniel Roth (Paris). Außerdem studierte er an der Universität des Saarlandes Musikwissenschaft und Kath. Theologie. Der Organist errang Preise bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben, u.a. in Brügge und Tokio sowie 2001 beim Deutschen Musikwettbewerb. Schmitts Aufnahme der Widor-Orgelsinfonien opp. 42,3 und 69 erhielt den ECHO Klassik 2013.

Mehr unter: www.christianschmitt.info


27.10.2019 /// "Schlafes Bruder", Lesung mit Orgelspiel ///

 

Lesung: Robert Besta
Orgel: Daniel Kaiser

 

Wann:  27.10.2019, 17:00 Uhr
Wo:  Kirche Steinfeld (St. Leodegar)
Eintritt: Eintritt frei!

 

 

 

Informationen zu dieser Veranstaltung:

Robert  Schneiders  Roman  „Schlafes  Bruder“  erschien  1992  im  Reclam-Verlag Leipzig, nachdem es zuvor von 23 Verlagen abgelehnt wurde. In kürzester Zeit avancierte das Buch zu einem Welterfolg, wurde in 36 Sprachen übersetzt und von Kritikern im In- und Ausland gefeiert. Die  Lebensbeschreibung  des  Johannes  Elias  Alder  ist  geprägt  von  Gewalt,  Entbehrung und zwischenmenschlichen Gräuel. Sein musikalisches Genie wird in der Abgeschiedenheit  des  Vorarlberger  Dorfes  Anfang  des  19. Jahrhunderts  verkannt, die Liebe zu seiner Cousine Elsbeth bleibt unerfüllt. Und so scheitert er letztlich an der Tragik seiner Begabung, die nicht zur Entfaltung kommen kann und an der Intoleranz seines Umfeldes.   

 

Daniel Kaiser zur Musikauswahl für die Lesung von „Schlafes Bruder“:  
„Ich habe lange überlegt, welche Musik ideal wäre. Wochen-, monatelang! Der Roman spielt nach 1803, also zur Beethoven-Zeit. Die Orgelmusik aus dieser Zeit kommt allerdings kaum in Frage, zum einen weil es wenig sehr gute Orgelwerke aus dieser Epoche gibt (die Orgel spielte in der Periode der „Wiener Klassik“ eine eher untergeordnete  Rolle),  zum  anderen  verlangen  die  Beschreibungen der Wirkung, die Elias Alders Spiel im Roman auf die Zuhörer hat, nach etwas anderem, nach mehr als allem, was von Form, Struktur und vor allem Expressivität in der Wiener Klassik schon entwickelt war. Bald war mir klar, dass ich etwas Abstraktes finden musste, denn auch alle Werke der Romantik, die ich durchgesehen hatte, funktionierten nur bedingt. Berge von Noten wurden durchgesehen, angespielt, in Erwägung gezogen, wieder ver-
worfen. Von Anfang an aber waren Werke des Hamburger Komponisten Andreas Willscher dabei. Mit dem 1953 geborenen Kirchenmusiker stehe ich schon viele
Jahre  in  freundschaftlicher  Verbindung.  Der  Kontakt  kam  damals  über  Markus Eichenlaub zustande, der damals neu am Dom in Limburg war und inzwischen Domorganist von Speyer ist. Willscher hatte ihm einige Kompositionen zur Ansicht geschickt, und mir dann weitergegeben. Ich habe sogar schon einige Werke von  ihm  uraufgeführt.  Letztendlich  kam  ich  zu  dem  Entschluss,  ausschließlich Willschers Werke für dieses Projekt zu verwenden. Ausnahmen bilden die beiden
Choralsätze  „Der  Tag  der  ist  so  freudenreich“  und  „Komm,  O  Tod,  du  Schlafes Bruder“ aus Bachs Kreuzstabkantate.“

 

Das schreibt die Presse:


10.11.2019 /// Maulbronner Kammerchor ///

 

 

Wann:  10.11.2019, 17:00 Uhr
Wo:  Kirche Steinfeld (St. Leodegar)
Eintritt: Eintritt wird noch bekannt gegeben

 

 

 

 

 

 

 

Der Kammerchor
Der Maulbronner Kammerchor ist der Chor der Klosterkonzerte Maulbronn.

Der Maulbronner Kammerchor wurde 1983 von Jürgen Budday gegründet und bis Sommer 2016 von ihm geleitet. Als Nachfolger wurde Benjamin Hartmann gewählt, selbst ehemaliges Mitglied des Maulbronner Kammerchors und einst Schüler im Evangelischen Seminar Maulbronn. Hier wiederum wirkte Jürgen Budday fast 35 als Seminarmusiklehrer und künstlerischer Leiter der Klosterkonzerte. Beide Institutionen, Seminar und Klosterkonzerte, sind für den semiprofessionellen Maulbronner Kammerchor wichtige Säulen. Die Verbindung zum Evang. Seminar ist eng und viele der Chorsänger waren oder sind dort Schüler. Das Altersspektrum der singenden Seminaristen reicht heute von 16 bis Anfang 50.

 

www.maulbronner-kammerchor.de


Termine für 2019 befinden sich zur Zeit in Planung.